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Interview mit Dorn/Breuss-Therapeut Stephan Pete

«Sanfte Behandlungsmethoden mitgrosser Wirkung»

Stephan Pete ist diplomierter therapeutischer Masseur und von der Wirkung der Therapieformen nach Dorn und Breuss überzeugt. Ihm selber hat ein schwerer Bandscheibenvorfall die Augen geöffnet.  

IN: Herr Pete, Sie waren erfolgreich als Software-Entwickler, Betriebsökonom und Product Manager tätig. Warum haben Sie sich dann als Therapeut und Masseur selbstständig gemacht?
Stephan Pete: Das Interesse für diesen Beruf hatte ich schon mit 20 Jahren. Ein schwerer Bandscheibenvorfall beschleunigte den Prozess. Nach vielen Besuchen bei Chiropraktikern, Rheumatologen und anderen Schulmedizinern wurde mir damals eine Operation nahegelegt. Ich wählte einen anderen Weg. Nach zwei Jahren Behandlung bei einer Alternativmedizinerin war ich beschwerdefrei – ohne Operation.  

Was schätzen Sie an den Therapieformen nach Dorn und Breuss?
Es sind ganzheitliche und sanfte Therapieformen, bei denen mit wenig Druck sehr viel erreicht werden kann, das heisst, der Patient verspürt keinen Schmerz. In anderen Worten: Der Schmerz wird nicht mit Schmerz behandelt – dennoch ist die Tiefenwirkung gross. Einer meiner Patienten wollte als Sportler immer intensiv durchgeknetet werden – nach einer sanften Dorn/Breuss-Therapie verstand er plötzlich die Welt nicht mehr, weil die Therapie bei ihm viel mehr auslöste als die klassische Massage.  

Wie setzen Sie diese Therapieformen selber ein?
Ich kombiniere meistens verschiedene Therapieformen – ganz nach dem Bedürfnis der Patienten. Bei der Beinlängenkorrektur nach Dorn erlebe ich immer wieder erstaunte Gesichter, weil das «Stehgefühl» anschliessend ein komplett anderes ist.
Die Rückenmassage nach Breuss verschafft den Patienten eine grosse Entspannung und Erleichterung im ganzen Rücken.  

Auch die Psyche spielt bei Dorn /Breuss eine Rolle – vertrauen Ihnen die Patienten da?
Das Vertrauen kann erst mit der Zeit gewonnen werden. Viele Patienten haben Mühe, sich emotional zu öffnen – das ist verständlich. Aber körperliche Beschwerden sind immer emotional begründet, und Dorn/Breuss fragt nach, welches mentale Muster für die Verschiebung eines spezifischen Wirbels verantwortlich ist. Generell ist die Akzeptanz der alternativmedizinischen Therapieformen in unserer Gesellschaft gestiegen.  

Warum soll man gerade den Ansätzen von Dorn und Breuss glauben, die ja keine Schulmediziner waren?
Glauben muss man gar nichts. Die Resultate der Behandlung sollten für sich sprechen. Oft ist es der Leidensdruck, der Patienten auch für die Alternativmedizin öffnet. Es ist aber klar, dass nicht jeder Patient für jede Therapieform zugänglich ist. Ich finde es jedoch wichtig, dass Therapeuten über eine schulmedizinische Grundausbildung verfügen.  

Wie findet man Therapeuten, die sich auf die Dorn/Breuss-Behandlungsmethoden spezialisiert haben?
Auf der Internetseite www.dornbreuss.ch sind die registrierten Therapeuten der Schweiz aufgeführt. Diese verfügen über eine zertifizierte Ausbildung.


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