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«Die Beliebheit von Palladium wird zunehmen

Sandro Erl, CEO der Schweizer Schmuckmanufaktur Furrer-Jacot, prognostiziert dem Edelmetall Palladium eine grosse Zukunft.  

IN:Herr Erl, welche Bedeutung hat Palladium bei der Schmuckherstellung Ihres Unternehmens?
Es ist Philosophie unseres Hauses, dass wir unsere Designs in verschiedenen hochwertigen Edelmetalllegierungen anbieten und letztlich der Kunde entscheidet, aus welchem Edelmetall er das gewünschte Design fertigen lassen möchte. Palladium nimmt neben Platin und 750er Gold innerhalb unseres Markenangebots eine feste Position ein.  

Wofür wird Palladium in der Schmuckherstellung hauptsächlich verwendet?
Palladium eignet sich beispielsweise ausgezeichnet für grossvolumige Ringe, da das spezifische Gewicht relativ gering ist. Für Palladium sprechen das schöne, natürliche Weiss, kombiniert mit der Zähigkeit des Edelmetalls, die angenehmen Trageigenschaften und der interessante Preis für ein Metall der Platingruppe.  

Was schätzen Sie besonders an diesem Edelmetall?
 Wir sehen in der anspruchsvollen Verarbeitbarkeit von Palladium einen grossen Vorteil, da damit auch eine Eintrittsbarriere im Markt gegeben ist. Aus Sicht der Kunden ist die natürlich weisse Farbe ein Pluspunkt. Palladium bietet sich zudem für den preissensiblen Käufer an, der Platin als edelstes Metall aus Preisgründen ausschliessen muss.  

Wie beurteilen Sie die Bekanntheit und Beliebtheit von Palladium bei dem Kunden in der Schweiz? Gibt es eine Tendenz?
Da Palladium ein Metall der Platingruppe ist, sind Kunden gegenüber diesem Metall sehr offen und nehmen es ausgesprochen positiv an. Die Beliebtheit von Palladium wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen.   

In welchen Ländern ist Palladium im Schmuckbereich am populärsten?
Palladium erlebt in vielen Märkten ein Revival, da einerseits die technologischen Voraussetzungen neue Möglichkeiten bieten und zum anderen grossvolumige Schmuckstücke im Trend sind.   

Welche Prognose machen Sie für die Verwendung von Palladium in der Schmuckherstellung? Palladium wird sich in den nächsten Jahren als gleichberechtigtes Schmuckedelmetall neben Platin und Gold positionieren, wobei die Anzahl der hochwertigen Anbieter aufgrund des aufwendigen Fertigungsprozesses relativ gering bleiben wird.

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