Gesund, fein und haltbar:

Die besten Tipps für Gemüse-Dips

Die ausgefallensten Dip-Rezepte werden noch besser, wenn man ein paar kleine Küchen-Tricks kennt. Ob zur gesunden Zubereitung, zum richtigen Aufbewahren oder zum hübschen Servieren: Dieses praktische Küchenwissen sollte jeder haben.

So wird der Dip gesünder

Wer aus gesundheitlichen Gründen auf den Konsum von Salz verzichtet oder diesen reduzieren möchte, kann die Dips alternativ auch mit einem Schuss salzarmer Gemüsebouillon würzen.

Ebenfalls gesund ist ein Spritzer Zitronensaft, der dem Gemüse-Dip untergemischt wird. Die Säure ist nicht nur reich an Vitaminen, sondern gibt dem Gemüse-Dip oft einen herrlich erfrischenden Geschmack.  

Wer etwas für seine schlanke Linie tun will, achtet bei Dip-Rezepten mit Milchprodukten (z.B. Joghurt oder Quark) darauf, Waren zu verwenden, die einen reduzierten Fettgehalt haben. Und für die Rohkost zum Dip wählen Sie am besten besonders bunte Gemüsesorten wie Paprika, Zucchini oder Rüebli. Die enthaltenen Pflanzenfarbstoffe sind extrem gesund.

Boullion anstelle von Salz
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Servieren Sie den Dip mal anders

Das Auge isst bekanntlich mit. Anstelle einer gewöhnlichen Schale können Sie darum zur Variation eine Paprika aushöhlen und den Gemüse-Dip direkt in den natürlichen Behälter geben. Die dicke Haut der Paprika ist beinahe wasserundurchlässig und eignet sich darum ideal, um Dips zu schützen. Aber auch ein kleiner ausgehöhlter Kürbis kann im Herbst als Dip- Behälter sehr schön aussehen. Ihrer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Ausserdem sieht es hübsch aus, wenn man die Dips vor dem Servieren mit frischen Kräutern, gehackten Nüssen oder Gewürzpulver bestreut. Ein ganz besonders Gewürz ist übrigens auch Kukurma. Dieser orientalische Klassiker ist neutral im Geschmack, färbt die Dips aber in einen hübschen, gelben Farbton ein und sieht damit besonders exotisch aus.

Paprika zum Dip servieren
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Dips richtig aufbewahren

Damit sie so lange wie möglich frisch und haltbar bleiben, sollten Dips stets luftdicht verpackt und kühl gelagert werden. Auf diese Weise sind sie bis zu drei Tage geniessbar.

Die meisten Dips nehmen sogar erst richtig intensiv Geschmack an, wenn sie über Nacht Zeit hatten, zu marinieren. Am besten bereitet man die Rezepte also schon einen Tag vorher zu. Damit sie dann auch wirklich frisch und schmackhaft aussehen, sollten Sie die Dips vor dem Servieren einmal kurz durchrühren. Ein Spritzer Zitronensaft im Dip hilft zudem, Verfärbungen an Avocados oder Kichererbsen zu verhindern.

Unbedingt beachten: Die wenigsten Dips lassen sich gut einfrieren. Vor allem Dips mit Milchprodukten sollten aus hygienischen Gründen nicht eingefroren werden. Dips auf Gemüsegrundlage eigenen sich ebenfalls nicht zum Einfrieren, da sie beim Auftauen wässrig werden.

Dips gut aufbewahren
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Warme Dips? Warum nicht!

Dips, die nicht auf Milchprodukten basieren (z.B. Tomatensalsa), können auch warm auch serviert werden. So passen Sie sowohl zu Gemüse als auch zu Fleisch, Fisch oder Brot.

Probieren Sie es doch gleich selber aus mit unserem Tomatensalsa, den Sie wunderbar aufwärmen können und der perfekt zu Nachos oder Reisgerichten passt.

Rezept für Tomatensalsa

Zutaten: 400g Tomaten, 1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 3 EL Olivenöl, 1 EL Limettensaft, etwas Salz und Pfeffer.

Zubereitung: Tomaten, Zwiebel und Knoblauch in sehr kleine Stücken schneiden und miteinander vermengen. Das Ganze nun in einem Sieb für circa 20 Minuten abtropfen lassen und anschliessend mit den übrigen Zutaten vermischen. Fertig ist der Gemüse-Dip.

Idee zur Variation: Wer es gern etwas schärfer mag, kann diesem Salsa auch kleine gehackte Chilischoten beimischen.

Tomaten Dip
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